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  Aufgaben und Grundlagen

Initiativen und informelle Planungen

 
     

 

 
     
Als erste Regionalinitiative der Planungsregion entstand 1995 die "Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau". Erste Erfahrungen gemeinsamer Zusammenarbeit im Zusammenhang mit der Ansiedlung der Volkswagen AG in Mosel gehen bis in die Jahre 1990/91 zurück.
Die Initiative überwindet Kreis- und Regionsgrenzen und vertritt seit der Einbeziehung des Landkreises Aue–Schwarzenberg 2001 rund 850 TEW auf knapp 2000 qkm Fläche.
Weitere Informationen unter: www.chemnitz-zwickau.de

Bis in die Mitte der 90er Jahre gehen die Bestrebungen zurück, den Raum am Autobahndreieck Nossen, der zu 3 Regierungsbezirken, 3 Planungsregionen und 4 Landkreisen gehört, durch grenzüberschreitende Initiativen für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Mit der Regionalinitiative "Klosterbezirk Altzella" bestehen gegenwärtig abgestimmte Strukturen der Zusammenarbeit, die auf der Grundlage eines Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzeptes beruhen.
Weitere Informationen unter: www.klosterbezirk-altzella.de

Seit 2001 haben sich die Landkreise Annaberg, Mittleres Erzgebirge, Freiberg und Aue–Schwarzenberg im Rahmen der Regionalinitiative "Erzgebirge" zusammengefunden und ein Regionales Entwicklungs- und Handlungskonzept erstellt.
Aktuelle Informationen unter: www.regionalmanagement-erzgebirge.de

Weitere Regionalinitiativen: "Sächsisch-Bayerisches-Städtenetz"
Aus regionalplanerischer Sicht sind seit 1995 insbesondere die Aktivitäten zur Sachsen–Franken-Magistrale, die der Verbesserung der Schienenverkehrsverbindung zwischen Chemnitz und Franken dienen, von Bedeutung.


Die Mitte-Deutschland-Verbindung ist eine großräumige Ost-West-Verkehrsachse, die bedeutende Oberzentren von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen und Sachsen miteinander verbindet. Insbesondere für die wieder aufstrebenden Wirtschaftsräume Chemnitz-Zwickau und Ostthüringen sind mit einer verbesserten Schienenanbindung an das Ruhr- bzw. Rhein-Main-Gebiet erhebliche Entwicklungsimpulse verbunden.

Mit der derzeit im Rahmen des Schienenwegeausbauprogramms laufenden Streckensanierung werden die vorhandenen Infrastrukturdefizite zwischen Weimar und Glauchau (weitgehend eingleisig und nicht elektrifiziert) nur teilweise abgebaut. Es wird damit keine durchgängig gleichwertige, leistungsfähige Ost-West-Verbindung geschaffen, die wachsenden Bedarfsanforderungen im Personen- oder kombinierten Ladungsverkehr gerecht wird. In den betroffenen Regionen, die eine nachhaltige Einbindung in das Schienennetz fordern, stößt die fehlende Zustimmung seitens der DB AG zum Abbau der Leistungslücke im Netz zwischen Glauchau und Weimar zunehmend auf Unverständnis und Protest.

Mit der im Jahr 2000 seitens der DB AG getroffenen Entscheidung, den Fernverkehr auf dieser Strecke ab Weimar in Richtung Gera-Chemnitz wegen der „Randlage“ und der zu geringen Reisendennachfrage einzustellen, wurden die Regionen Chemnitz-Erzgebirge, Südwestsachsen und Ostthüringen trotz der vorhandenen Bevölkerungs- und Wirtschaftspotenziale vom Fernverkehr abgekoppelt.

Unter Einbeziehung der sowohl in Thüringen als auch in Sachsen geführten Untersuchungen und Aktivitäten für die Ausbaumaßnahmen der Mitte-Deutschland-Verbindung wurde eine länderübergreifende Gemeinschaftsinitiative aus Vertretern der Landes- und Regionalplanung, der Industrie- und Handelskammern von Ostthüringen und Südwestsachsen, der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau und der Städte Chemnitz, Zwickau, Gera und Jena gebildet.

Der auf freiwilliger Basis zur Sicherung und Unterstützung der gemeinsamen Interessen agierende Arbeitskreis hat u. a. die jeweiligen Wirtschaftsministerien der Länder oder ansässigen Universitäten und Hochschulen in die fachliche Arbeit einbezogen.
Zu den bisherigen, öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten und Ergebnissen gehören die unter Teilnahme führender politischer Vertreter des Bundes und der Länder sowie aus Wirtschaft und Wissenschaft durchgeführten Verkehrskonferenzen 2001 in Glauchau und 2002 in Jena.
Begleitend dazu wurden länderübergreifende Vereinbarungen und vertragliche Regelungen mitinitiiert. Das gegenwärtige Handlungsfeld konzentriert sich auf die Bundesverkehrswegeplanung.

 
     

 

 
     
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Letzte Änderung: 18.08.2008  Webmaster